Begeisterungsfähigkeit bewegt den Bürgerbus

Ehrenamtliches Engagement vom Bürgerbus Kreuztal ausgezeichnet
(Pressemitteilung Bezirksregierung Arnsberg)
BB-Kreuztal_15-Jahre_R8754Seit über 15 Jahren sind die Bürgerbusvereine Eslohe, Fröndenberg, Kreuztal und Sundern eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Beim 3. Bürgerbusforum in Arnsberg wurden sie jetzt von der Bezirksregierung für ihre wertvolle 1.	Vertreter/innen der Bürgerbusvereine Eslohe, Fröndenberg, Kreuztal und Sundern erhielten Donnerstag Urkunden von der Bezirksregierung Arnsberg.ehrenamtliche Arbeit ausgezeichnet. Abteilungsdirektor Michael Kirchner, der später gemeinsam mit Hauptdezernent Ulrich Felder Urkunden an die Vertreter der Bürgerbusvereine überreichte, betonte zur Begrüßung: „Das Thema Ehrenamt gewinnt auf Landesebene immer mehr an Bedeutung: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen betont im Koalitionsvertrag, das zivilgesellschaftliche und bürgerschaftliche Engagement zu stärken. So sind insbesondere Unternehmen, aber auch der Staat gefordert, das unterschiedliche und vielfältige Engagement zu unterstützen. Die deutschlandweit einmalige umfangreiche Förderung der Bürgerbusprojekte in Nordrhein-Westfalen trägt daAbteilungsdirektor Michael Kirchner bei seiner Eröffnungsrede.zu bei.“ Dies sei schon an den Zahlen ablesbar, so Kirchner mit Blick auf rund 120 Bürgerbusvereine in Nordrhein-Westfalen: „Das sind etwa doppelt so viele wie in den gesamten restlichen Bundesländern! Umso erfreulicher ist, dass die Fahrzeugförderung in diesem Jahr trotz knapper Kassen weiter erhöht wird. Besonders unterstützt wird der Umbau zum Niederflurfahrzeug oder zum verbesserten Transport von Rollstühlen. Körperlich beeinträchtigte Menschen sollen so das Busangebot besser nutzen können.“ Und: „Das Ehrenamt ist beim Betrieb der Bürgerbusse der wertvollste Faktor – ohne Ihren Einsatz, Ihre Begeisterungsfähigkeit und Ihr Durchhaltevermögen wäre kein Bürgerbus zu bewegen!“ Weil Mobilität vor allem in den ländlichen Regionen allergrößte Bedeutung habe, sei die Arbeit der Bürgerbusvereine und der Fahrerinnen und Fahrer „ein hoch anzuerkennender Beitrag für das Gemeinwohl und die Lebensqualität“. Die Bedeutung dieser Arbeit werde künftig noch weiter wachsen. Kirchner: „Vor allem weil die Bevölkerungszahlen rückläufig sind und damit Kürzungen im normalen Linienverkehr verbunden sind, werden Bürgerbusse für die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs im ländlichen Raum immer wichtiger.“