BBK – in Finnentrop

Am 05. Mai 2018 fuhren wir mit einer Abordnung von 6 Fahrern zum 10jährigen Jubiläum zum Bürgerbusverein Finnentrop. Die Feier war sehr kurzweilig, mit eingen Vorträgen. Wir übermittelten die Grüsse vom BB-Kreuztal und überreichten ein Jubiläumsgeschenk. Gegen 18 Uhr kehrten wir wieder nach Kreuztal zurück.

20 erfolgreiche Jahre BB-Kreuztal

Kreuztaler Vorzeigeprojekt ist ein europaweites Vorbild. Dank geht vor allem an die Ehrenamtlichen. Derzeit sind 25 bis 30 Fahrer aktiv‘

Von Michael Kunz Westfälische Rundschau – Westfalenpost
https://www.wp.de/staedte/siegerland/buergerbus-kreuztal-feiert-20-erfolgreiche-jahre-id213617979.html

Kreuztal. Er habe noch viel mehr Fotos, sagt Achim Walder. „Aber die Bürgermeister und Ehrengäste wollten nicht so lange warten mit ihren Grußworten“, fügt der Vorsitzende des Vereins Bürgerbus Kreuztal an und sorgt für Gelächter im Gasthof Merje. Dort haben sich rund 50 Gäste versammelt, um 20 Jahre Bürgerbus zu feiern. Zwei Jahrzehnte, da gibt es viel zu erzählen und noch mehr zu erinnern. Geschichten von den Anfängen und aus dem Alltag.
„Wir haben auch eine gute Mischung. Wenn ältere Aktive aus-scheiden, kommen jüngere nach.“ Wolfgang Kirsch, stellv. vorsitzender 25 bis 30 Fahrer sind derzeit aktiv, „und wir haben auch eine gute Mischung. Wenn ältere Aktive ausscheiden, kommen jüngere nach“, unterstreicht der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Kirsch. Er kümmert sich um die praktische Seite des Vereins und des Fahrbetriebs, während „Urgestein“ Achim Walder für die Organisation zuständig ist. Wenngleich er auch zwei Jahre selbst gefahren sei, betont der langjährige Vorsitzende, „um selbst zu wissen, wie das so ist“.

Durch Beharrlichkeit ans Ziel
Achim Walder berichtet über die Anfänge 1998, als er zunächst an eine Taxilösung gedacht habe, um die „abgehängten“ Teile Kreuztals zu versorgen, dann aber auf die Idee eines Bürgerbusses kam und mit ein paar Gleichgesinnten nach Kierspe fuhr. Dort sei schon einer im Einsatz gewesen damals, „im Kreis Siegen-Wittgenstein gab es das noch nicht“.
„Ich bin damals völlig ,überfahren‘ worden und eigentlich immer nur hinterher gerannt“, erinnert EIfrun Bernshausen vergnügt an das Tempo, das Walder damals an den Tag gelegt habe. Bei der Vereinsgründung sei ihm bei Gericht ein schriftlicher Antrag nahegelegt worden, so der Vorsitzende. Das dauere doch Wochen, konnte er dem Mann schließlich klarmachen und nach drei Stunden die nötigen Unterschriften bekommen. Bürgermeister Walter Kiß und VWS-Eigentümer Klaus Dieter Wern sind sich später einig, wie genervt der Beamte damals gewesen sein müsse. .Achim Walder kann schon sehr penetrant sein“, betont Kiß in Richtung des Mannes, den er kurz darauf als „den Papst der Bürgerbusse“ bezeichnet wurde. Walder habe auch den damaligen Stadtdirektor sowie Dr. Heinz Schaldach von der VWS, beide große Skeptiker, mit einzigartiger Hartnäckigkeit überzeugt. Letzterer sei immer furchtbar genervt gewesen: sagt Klaus Dieter Wern und besteht darauf, das Unternehmen 2012 eigentlich nur gekauft zu haben, damit Achim Wald er endlich einen verständigen Ansprechpartner bekäme.
Aber ohne Engagement dieser Art gehe es nun einmal nicht, sind sich auch die früheren Bürgermeister Helmut Nölling und Rudolf Biermann einig. Nölling setzte damals die Übernahme der Ausfallbürgschaft durch die Stadt durch. „Die haben wir bis heute nicht gebraucht“, sagt Achim Walder stolz.

Dankbarkeit als Dankeschön
Alle nutzen einmütig die Gelegeneheit, vor allem den Fahrern zu danken, den früheren und den Aktiven. Ohne diesen Einsatz, immer ehrenamtlich, gehe gar nichts und seien viele Kreuztaler wahrscheinlich heute deutlich weniger mobil, zahlreiche Stadtteile unversorgt.
Der wichtigste Lohn sei die Dankbarkeit der Fahrgäste, sagt Wolfgang Kirsch und kann schöne Beispiele beitragen, wie stark die Gefühle der Menschen manchmal sein können. Zum Beispiel die ältere Dame, die er mit dem leeren Bus an Weihnachten vor die Haustür gefahren habe und die ihn dann herzlich umarmte: „Aber dafür fahren wir ja auch!“

Kritik an den Strukturen
Viermal am Tag in vier Richtungen wird in Kreuztal gefahren, „nur nach Littfeld nicht“, spricht der Vorsitzende ein Thema an, das der Bürgermeister „bewusst vermieden“ hat. Zu großer Umweg bei zu wenig Resonanz begründet Achim Walder noch einmal, warum diese Lösung keine große Liebe im Verein findet. Es gehe nicht an, dass der Rat so etwas vorschreiben wolle: „Dann könnte er ja auch einem Dackelzüchterverein den Befehl geben, Kaninchen zu halten!“ Was wahrscheinlich einfacher umzusetzen sei, als einen Bürgerbus nach Littfeld fahren zu lassen, schüttelt Kiß lachend den Kopf.
Achim Walder betont noch einmal, dass Kreuztal eigentlich viel zu groß für einen Bürgerbus sei. In anderen Regionen würden solche Strecken von kleineren öffentlichen Stadtbussen bedient. Allerdings gebe es dort auch öffentliche Mittel für den ÖPNV, „beim VRR wird täglich eine Million zugeschossen“. Die Wern-Busse hin-gegen müssten sich ausschließlich selbst finanzieren, das dürfe nicht vergessen werden, bedankt sich der Vorsitzende bei seinem Partner aus Siegen, der umgekehrt seine Unter-stützung bekräftigt. Auch die Stadt hilft nachhaltig, etwa mit einer be-heizten Garage auf dem Bauhof.

• Zu den Gratulanten gehören Vereinsvertreter aus Kirchhundem und Wenden, denen die Kreuztaler bei den ersten Gehversuchen geholfen haben. Achim Walder war zwischenzeitlich auch Vorsitzender in Wenden und Bad Laasphe. Die Bad Laaspher haben sich wegen des Schneefalls entschuldigt.
• Nach der Gründung des Kreuztaler Vereins hat Achim Walder bundesweit viele weitere Vereine beraten oder mit aus der Taufe gehoben. Interessierte Besucher kamen aus Luxemburg und aus Frankreich. Vorträge führten ihn in die Schweiz oder auf die britische Insel. Im März ist Stralsund das nächste Ziel.
• Rund 10 000 Fahrgäste werden pro Jahr gezählt

‚Dankbarkeit ist unser Lohn!‘

KREUZTAL Bürgerbus-Fahrer erzählten aus 20 Jahren bewegenden Ehrenamts auf den Straßen am Fuße des Kindelsbergs. Manche Fahrgäste entfliehen im Büschen ihrer Einsamkeit, andere feiern dort in fröhlicher Runde ihren 80. Geburtstag.

Kreuztaler Bürgerbusfahrer (c) Fotos: Anja Bieler-Barth

Kreuztaler Bürgerbusfahrer (c) Fotos: Anja Bieler-Barth

Sie übernehmen ein verantwortungsvolles Ehrenamt, das vielen Mitbürgern einen verlässlichen Service und ein bedeutsames Plus an Mobilität, das ihnen selbst aber auch Freude und Zufriedenheit beschert: Rund 25 Männer und Frauen nehmen – abwechselnd natürlich – zurzeit regelmäßig am Lenkrad des Kreuztaler Bürgerbusses Platz und steuern mit dem Achtsitzer wochentags – Littfeld ausgenommen – die Kreuztaler Ortsteile sowie natürlich die Stadtmitte an. Anfang März vor 20 Jahren wurde der Linienbetrieb aufgenommen; seither haben mehrere Fahrer-„ Generationen“ insgesamt Weiterlesen

Weihnachtsfeier 2017

Am Samstag dem 25.11.2017 fand unsere Weihnachtsfeier mit 53 Personen im „Eichener Hamer“ statt. Um 18.00 Uhr eröffnete Achim Walder den offiziellen Teil, mit Ehrungen und Geburtstagen. Wir konnten einen neuen Fahrer (Matthias Hahn) in unseren Reihen begrüßen. Zwei ehemaligen Fahrern wurde zum 80 jährigen Geburtstag gratuliert, und letztendlich fünf Fahrer- und Vereinsjubiläen gefeiert. Für 10 Jahre Fahrtätigkeit wurde Michael Flender geehrt. Bei den 20-jährigen Jubiläen handelt es sich um die Gründungsmitglieder Achim Walder, der seit Anfang 1. Vorsitzender ist, und seine Frau Ingrid, und Elfrun Bernshausen. Auch Albrecht Kramer feierte, als Fahrer der 1.Stunde 20 Jahre Vereinsmitgliedschaft. Nach einem vorzüglichen Essen, und vielen regen Gesprächen endete der Abend um ca. 23.00 Uhr. Es war mal wieder eine „Runde“ Sache. (c) Wolfgang Kirsch

Pro-Bürgerbus NRW

Am Samstag den 14.Okt.2017 starteten wir um 11.00Uhr mit 6 Pers. in unserem Bus nach Lohmar, zur NRW-Verbandstagung Pro Bürgerbus NRW.

Aus Platzgründen konnten nur 2 Pers. an der Versammlung teilnehmen, die anderen 4 Pers. genossen das Rahmenprogramm, mit einer Stadtführung durch Siegburg. Es gab einige Neuigkeiten aus der Versammlung, und die Organisation der Veranstaltung kann man nur mit Bestens beurteilen. Gegen 18.00 Uhr kamen wir, nach einem erlebnisreichen Tag, wieder in Kreuztal an. (c) Wolfgang Kirsch

BBK-Fahrt 2017 nach Freiburg

Am 06.Okt.2017 starteten wir ab Kreuztal Bahnhof mit 16 Mitgliedern nach Freiburg. Bei regnerischem Wetter erlebten wir eine lehrreiche Altstadtführung, und beendeten den Tag mit einem genussreichen, gemeinsamen Abendessen und gemütlichem Beisammensein. Am nächsten Tag fuhren wir, bei strahlendem Sonnenschein mit der Höllentalbahn zum Titi- und Schluchsee, wo wir einen schönen Aussichtsturm erwanderten. Der Tag endete wieder mit einem Abendessen und anschließendem Absacker, in der Hotelbar. Am Sonntag spazierten wir noch durch die Freiburger Altstadt, und reisten dann gegen Mittag, gut gelaunt, wieder nach Hause. Alle Mitfahrer u.Fahrerinnen fanden die Organisation und Stimmung sehr gut, und meinten, dass wir im nächsten Jahr darauf aufbauen könnten. Leider hatten wir auf der Fahrt nach Freiburg viel Verspätung und zwei Zugasufälle. Tipps zum Bahnfahren in Europa finden sich auf der Internetseite Reisen in Europa mit Bahn.

BürgerBus Reichshof

Am Samstag, den 8-7-2017 besuchten uns die Mitglieder vom BürgerBus Reichshof aus dem Bergischen Land. In Reichshof steht die Beschaffung eines neuen Bürgerbus-Fahrzeugs an. Da wollte man sich über den Aus- und Umbau im Fahrzeug des BürgerBus Kreuztal informieren. Einzelsitze, Barrierefrei, mit Rollstuhlrampe oder Lift. Rückfahrkamera, Zielschilder und vieles mehr. Da konnte Wolfgang Kirsch, Armin Weber und Jörg Langenbeck ihren Erfahrungen aus dem Linienverkehr weitergeben.

Bürgerbus Kreuztal in Schüttdorf Ohne-Wettringen

Am 13. 05.2017 um 8.00 Uhr starteten sechs Mitglieder des Bürgerbusvereins Kreuztal  zu einem Juiläumsbesuch zum BB-Verein Schüttorf-Ohne-Wettringen. Bei Sonnenschein erreichten wir Schüttorf gegen 10 Uhr. In der Bürgerhalle, welche mit ca.300 Gästen voll besetzt war, fand ein kurzweiliger Festakt mit verschiedenen Darbietungen, Mittagesssen und um 15.00Uhr Kaffee und Kuchen statt. Vor der Halle waren ca 30 Bürgerbusse ausgestellt, von der Besichtigung haben wir viele Eindrücke mitgenommen. Es fanden auch Vorfürungen, mit Eigenbeteiligung, des Roten Kreuz und eines Überschlagsimmulators, statt.

Die Veranstaltung war sehr gelungen und kurzweilig. Um 18.00 Uhr trafen wir geschafft wieder in Kreuztal ein.          (c) Wolfgang Kirsch