Verleihung BUND-Umweltpreis 2013

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kiß, sehr geehrter lieber Achim Walder, sehr geehrte Damen und Herren. Wir sind heute hier zusammengekommen, um den Verein Bürgerbus Kreuztal für sein vorbildliches Engagement im Nahverkehr zu ehren. Als wir uns in der

BUND-Kreisgruppe überlegt hatten, wer in diesem Jahr unseren Umweltpreis bekommen sollte, fiel unsere Wahl sehr schnell auf den Verein Bürgerbus Kreuztal. Es war endlich einmal Zeit, einem Nahverkehrsprojekt, noch dazu einem erfolgreichen und noch dazu einem ehrenamtlich getragenen unsere Anerkennung auszusprechen. Denn, Nahverkehr ist immer auch Umweltschutz! Mobilität wird in einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft immer wichtiger. In der Vergangenheit wurde das Angebot von Bus und Bahn aber entgegen dieser Erkenntnisse immer weiter reduziert. Dies ist im Moment ja auch wieder besonders aktuell, da die WernGroup als Betreiber unseres öffentlichen Busnetzes überlegt, dieses aus Kostengründen weiter auszudünnen. Umso mehr sind Bürger ohne Auto, die in Randbereichen unserer Städte und Gemeinden wohnen, auf einen zuverlässigen Hol- und Bringdienst angewiesen, um am aktiven Leben teilnehmen zu können. Um diese Unabhängigkeit zu gewährleisten, wurde der Verein Bürgerbus Kreuztal 1997 gegründet. Zwanzig ehrenamtliche Fahrer und Fahrerinnen sorgen seit nunmehr 15 Jahren für einen reibungslosen Transport der Fahrgäste. Diese fahren die Bürger regelmäßig in alle vier Himmelsrichtungen und in fast alle Kreuztaler Stadtteile. Ohne diese Ehrenamtlichkeit könnte solch ein Betrieb gar nicht betrieben werden.

Besonders überzeugt hat uns daher:

  1.  Das Engagement der Busfahrer und –fahrerinnen, die ihren Dienst uneigennützig und ehrenamtlich verrichten und dadurch dieses Angebot erst möglich machen.
  2. Dass vor allem auch ältere Leute mobil bleiben können und die Möglichkeit haben selbständig aus allen Stadtteilen zum Einkaufen, zu Besuchen oder Veranstaltungen zu fahren.
  3. Dass durch das Angebot Autos stehen bleiben können, dadurch CO2 und andere Abgase sowie Lärm vermieden werden und der Verein somit einen ganz wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt liefert. Etwas, was uns als BUND natürlich sehr am Herzen liegt.

Wir hoffen, dass dieses Beispiel weiter Schule macht und sich noch weitere Städte und Gemeinden – es gibt ja schon eine ganze Menge in NRW – animiert fühlen, einen Bürgerbus einzuführen. Wir wünschen dem Verein, dass er auch in Zukunft engagierte Busfahrer für eine ehrenamtliche Tätigkeit und genügend Mitbürger finden möge, die das Busangebot nutzen. Wir danken dem Verein, den Fahrern und Fahrerinnen und dir Achim für eure vorbildliche Tätigkeit.

Begeisterungsfähigkeit bewegt den Bürgerbus

Ehrenamtliches Engagement vom Bürgerbus Kreuztal ausgezeichnet
(Pressemitteilung Bezirksregierung Arnsberg)
BB-Kreuztal_15-Jahre_R8754Seit über 15 Jahren sind die Bürgerbusvereine Eslohe, Fröndenberg, Kreuztal und Sundern eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Beim 3. Bürgerbusforum in Arnsberg wurden sie jetzt von der Bezirksregierung für ihre wertvolle 1.	Vertreter/innen der Bürgerbusvereine Eslohe, Fröndenberg, Kreuztal und Sundern erhielten Donnerstag Urkunden von der Bezirksregierung Arnsberg.ehrenamtliche Arbeit ausgezeichnet. Abteilungsdirektor Michael Kirchner, der später gemeinsam mit Hauptdezernent Ulrich Felder Urkunden an die Vertreter der Bürgerbusvereine überreichte, betonte zur Begrüßung: „Das Thema Ehrenamt gewinnt auf Landesebene immer mehr an Bedeutung: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen betont im Koalitionsvertrag, das zivilgesellschaftliche und bürgerschaftliche Engagement zu stärken. So sind insbesondere Unternehmen, aber auch der Staat gefordert, das unterschiedliche und vielfältige Engagement zu unterstützen. Die deutschlandweit einmalige umfangreiche Förderung der Bürgerbusprojekte in Nordrhein-Westfalen trägt daAbteilungsdirektor Michael Kirchner bei seiner Eröffnungsrede.zu bei.“ Dies sei schon an den Zahlen ablesbar, so Kirchner mit Blick auf rund 120 Bürgerbusvereine in Nordrhein-Westfalen: „Das sind etwa doppelt so viele wie in den gesamten restlichen Bundesländern! Umso erfreulicher ist, dass die Fahrzeugförderung in diesem Jahr trotz knapper Kassen weiter erhöht wird. Besonders unterstützt wird der Weiterlesen

VGWS-Fahrgastbeirat für BB-Kreuztal

Kurzmitteilung

VGWS-Fahrgastbeirat für Südwestfalen

Ein Fahrgastbeirat für die VGWS-Verkehrsgemeinschaft. Zum Sprecher des neuen Gremiums wurde Heinrich Maiworm gewählt. Seine Stellvertreter/in ist Andrea Staave und Rainer Damerius.  Weiter Infos unter => VCD-Siegen-Wittgenstein-Olpe

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Glückwunsch 15 Jahre Bürgerbus Kreuztal

er fährt und fährt – Sie fahren und fahren, herzlichen Glückwunsch dem „Bürgerbus-Kreuztal“ und allen Fahrerinnen und Fahrern seit der Gründung zu dieser Erfolgsgeschichte. Der Bürgerbus ist nun schon im 15. Jahr fester Bestandteil der Infrastruktur Kreuztals. Für die Kreuztalerinnen und Kreuztaler, die auf öffentliche Verkehrsmittel – auch abseits der Buslinien – angewiesen sind, ist der Bürgerbus nicht mehr wegzudenken. Der Bürgerbus bewahrt ihnen ihre Mobilität und Unabhängigkeit. Dafür bedanke ich mich beim Vorstand, den Fahrerinnen und Fahrern, aber auch bei den 80 Vereinsmitgliedern, die mit diesem Beitrag zur Infrastruktur Kreuztal lebens- und liebenswert machen.

Allzeit gute Fahrt!
Elfrun Bernshausen
Gründungsmitglied und ehemalige stellv. Vorsitzende des Vereins „Bürgerbus-Kreuztal“.

15 Jahre Bürgerbus Kreuztal

Im Oktober 1997 gründete sich der Verein und im März 1998 startete der Bürgerbus Kreuztal zu seiner ersten Linienfahrt. In den vier Monaten zwischen Vereinsgründung und Start des Fahrverkehrs richteten die Aktiven 62 Haltestellen in den Ortsteilen Buschhütten, Eichen, Krombach, Ferndorf, Kredenbach, Fellinghausen, Osthelden und Oberhees ein. Alle Haltestellen wurden mit dem bekannten ‚H‘ Haltestellen-Schild und einem Fahrplankasten mit Fahrplan ausgestattet. Linienweg und neues Bürgerbusfahrzeug lernten alle Fahrer in intensivem Training kennen und beherrschen. an den Start gingen 12 Fahrer, darunter Rentner und zwei Studenten. Zur Eröffnung des Fahrbetriebs hatte der Bürgerbusverein Kreuztal andere Bürgerbus-Vereine aus NRW Weiterlesen

Mit dem Bürgerbus durch Kreuztal von Beate Krämer

Seit dem 2. März 1998 fährt nun schon ein Bürgerbus mit bis zu acht Fahrgästen durchs Zentrum und durch die Randbereiche der Stadt Kreuztal. Die Idee – Bürger fahren Bürger – stammt aus Großbritannien. Die Kreuztaler waren vor 15 Jahren die Bürgerbus-Pioniere von Südwestfalen. Bis heute sind in der Region fast ein Dutzend Bürgerbus-Angebote angelaufen, in ganz Nordrhein-Westfalen sind es über 120 – mit Abstand die meisten in Deutschland.
Ich fahre seit sechs Jahren Bürgerbus. Inzwischen sitze ich vor allem hinter dem Steuer, nachdem ich vorher auch schon mal als Passagierin mitgefahren bin. Die Busfahrer sind vor allem – so wie ich – Rentnerinnen oder Rentner, denn wöchentlich eine dreistündige Bustour durchs ganze Stadtgebiet lässt sich kaum mit voller Berufstätigkeit vereinbaren. Weiterlesen

Erlebnisfahrt mit dem Bürgerbus

„O Täler weit, o Höhen …“
Auf und ab in vier Richtungen von Uli Hardem

„Wenn er jetzt ankommt, bekommt er was zu hören.“ Rita Lange wartet an der Businsel in der Kreuztaler Innenstadt auf den Bürgerbus. In der Tat gab es eine Beschwerde, wenn auch im Schmunzelton. Immerhin kam der Busfahrer Gisbert Wagener aus Fellinghausen sage und schreibe mit vier Minuten Verspätung. „Das ist ja völlig ungewöhnlich“, so die Krombacherin. Der Fahrer hatte auch eine Entschuldigung parat: „Ich musste doch mal 2012_BBK_Buergerbus-Langenbeck_01i3tanken.“ Außerdem hatte es auf der Straße nach Osthelden einen Unfall gegeben, logisch: ein Stau. Die beiden Damen – auch Regina Bäcker wollte nach Krombach -  hatten nur aus Spaß gemeckert. Rita, die seit Jahren den Kreuztalern im REWE-Markt an der Kasse sitzt, listig hinter vorgehaltener Hand: „Der Herr Wagener ist doch der beste Fahrer, den wir haben.“ Dieses kleine Geplänkel wirft ein Licht auf die meist gute Stimmung im Bürgerbus. Viel wird geschwätzt und gelacht, manche geben ihre halbe Lebensgeschichte zum Besten. Jeder kennt fast jeden, meist sind es Seniorinnen und Senioren, die mehr als dankbar sind, mit vollen Einkaufstaschen nicht allzu lange Wege laufen zu müssen. „Eine tolle Errungenschaft“, so sagen alle. 1,80 Euro für eine Fahrt in eine der vier Kreuztaler Himmelsrichtungen kostet der Spaß, das erscheint allen Nutzern angemessen. Weiterlesen

Drittes Fahrzeug für den BürgerBus-Kreuztal

Nach über 4 Jahren hatte das zweite Fahrzeug mehr als 450.000 km Laufleistung erreicht und der Verein kaufte einen neuen Kleinbus. Im Beisein von Bürgermeister Walter Kiss, Kaus-Martin Vogels vom Citywerbering, Freunden des BürgerBus Wenden und Fahrerinnen und Fahrern des Kreuztaler BürgerBus Vereins übernahmen Ulrich Stein und Hans-Jörg Langenbeck von Herrn Winterhoff (VWS) die Schlüssel für das neue Fahrzeug.

Naht das Ende der Bürgerbusse?

Große „Nachwuchsprobleme“ Viele Ehrenamtliche fahren in absehbarer Zeit nicht mehr wette Siegen/Bad Berleburg/Olpe.

Schätzungsweise 2000 Fahrer sind es alleine in Nordrhein-Westfalen, die sich ehrenamtlich hinter das Steuer eines Kleinbusses setzen, bestehende Lücken im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) schließen und so die Mobilität der Mitbürger verbessern. Doch wie noch lange fahren Bürgerbusse über die Straßen Olpes und Siegen-Wittgensteins? Eine dpa-Meldung, die kürzlich auf dem Redaktionstisch landete, stimmt zumindest nachdenklich. Denn: Ein Großteil der 86 Bürgerbus-Vereine im einwohnerstärksten Bundesland klagt über erhebliche „Nachwuchsprobleme“. Hinzu kommt, dass das Durchschnittsalter der aktiven Fahrer hierzulande bei über 60 Jahren liegt. Das ist so weit nicht dramatisch; doch es liegt in der Natur des Menschen, dass auch jene Senioren, die nun mal den Großteil der ehrenamtlichen Fahrer ausmachen, als solche in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Weiterlesen

Siegen-Wittgenstein führt Ehrenamtskarte ein

Ehrenamtskarte_01Der Kreis Siegen-Wittgenstein führt als erster Kreis in Nordrhein-Westfalen die landesweit gültige Ehrenamtskarte NRW ein. Der Kreistag hat einstimmig beschlossen, dass sich der Kreis an einem entsprechenden Pilotprojekt des Landes beteiligt und gemeinsam mit den Städten und Gemeinden in Siegen-Wittgenstein eine flächendeckende Versorgung gewährleistet. Landrat Paul Breuer freut sich über das umfangreiche Fortbildungsangebot und betont: „Die Förderung des Ehrenamtes ist mir persönlich ein großes Anliegen. So haben wir gerade als erster Kreis in Nordrhein-Westfalen die Ehrenamtskarte eingeführt. Weiterlesen